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43 Jagdreiter bei der Fuchsjagd
Die Pferdefreunde im Rupertiwinkel e.V. Fridolfing veranstalteten am Samstag, 15. Oktober ihre traditionelle Herbstjagd. Bei bestem Herbstwetter, schöner Strecken und guter Stimmung war die Jagd für alle ein tolles Erlebnis.
Dieses Jahr startete die traditionelle Herbstjagd der Pferdefreunde Fridolfing bei traumhaftem Herbstwetter. Dies nutzten 43 Reiter aus und kamen bei strahlendem Sonnenschein nach Kirchanschöring, wo die Jagd begann. Pünktlich um 10.30 Uhr waren die teilnehmenden Reiter und viele Zuschauer auf der Wiese gegenüber der Mehrzweckhalle versammelt, um zur Herbstjagd 2011 aufzubrechen. Vorstand Franz Mayer begrüße die große Reiterschar und übergab das Wort an den „Master“ Regina Heiß. Sie erklärte den Ablauf der Jagd und wünschte einen guten Ritt. Die Jagdhornbläser Andreas Schwaiger und Sebastian Huss spielten traditionell zum Aufbruch der Jagd ehe die Reiterschar losritt. Allen voran ritt Julia Schörgnhofer, die die Ehre des „Fuchses“ übernahm. Sie führte die Jagdgruppe durch die herbstliche Landschaft in die Umgebung Kirchanschörings, über Wiesen, Felder und durch Wälder. Franz Brüderl, der die diesjährige Jagdstrecke ausgesucht hat, führte die Autokolonne an, der viele Zuschauer folgten.
Immer wieder standen Naturhindernisse auf den Feldern, die von der Springgruppe zu überwinden waren. Die Spione des Jagdgerichts notierten fleißig Fehler, die die Reiter machten. Weiters wurde auch auf die Ausrüstung und Kleidung geachtet, sowie Regelverstöße aufgeschrieben. Denn Überholen des Masters oder der Piqueure ist bei einer Jagd verboten, wurde aber bei so manchen Reitern beobachtet.
In Redl bei Familie Schwaiger fand nach zwei Stunden Ritt das Picknick statt. Gerlinde Berger, die Reiterheimwirtin, wartete dort bereits auf die Reiter mit einer leckeren Gulaschsuppe, Getränken, Kaffee und Kuchen. So konnten sich die Reiter, sowie auch ihre Pferde ausruhen und stärken, ehe es zum Endspurt der Jagd weiterging.
Nach der Pause führte die Strecke wieder in Richtung Ausgangspunkt zurück. Gegen Ende des zweiten Teils der Jagd musste sich der „Fuchs“ vom Rest der Gruppe abheben, um unbemerkt den Fuchsschwanz verstecken zu können. Als auch die Reitergruppe das Ziel der Jagd erreicht hatte, wurde der Fuchs freigegeben und jeder durfte sich auf die Suche machen. Nach ein paar Minuten Suchen im Gebüsch hielt Katharina Mathe aus Traunstein strahlend den Fuchsschwanz in der Hand.
Sie hat nun die Ehre, im nächsten Jahr als „Fuchs“ zu reiten.
Zum Schluss bedankte sich „Master“ Regina Heiß für die Teilnahme und die schöne Fuchsjagd und lud für das Jagdgericht am Abend beim Gasthof Felber ein.
Dort mussten die Reiter vor das Jagdgericht treten. Vorstand Franz Mayer hatte seine Spione während der Jagd beauftragt, die Reiter zu beobachten und klagte sie vor dem Jagdgericht an. Hans Schifflechner verteidigte die Reiter und hob die guten Seiten hervor. Franz Kräbl entschied dann als Richter über das Urteil. Dadurch wurde der Abend zu einem unterhaltsamen und humorvollen Abschluss eines schönen Tages.
Abschließend wurde auf die gelungene Fuchsjagd angestoßen.

Ein Herzliches Dankeschön an alle Helfer!