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Fuchsjagd mit Burgkulisse
Traditionelle Herbstjagd der Fridolfinger Pferdefreunde war ein voller Erfolg
Die Pferdefreunde im Rupertiwinkel e.V. veranstalteten am Kirchweihsamstag, den 20. Oktober ihre traditionelle Herbstjagd in die Umgebung von Tittmoning. 25 Reiter von den umliegenden Vereinen, aber auch aus Österreich folgten der Einladung nach Fridolfing. Herbstlicher Nebel, bunte Wälder, gute Laune, schöne Reitstrecken, viele Zuschauer und zahlreiche Helfer machten die Jagd zu einem schönen Erlebnis.
Einen Tag vor der Jagd wurde von den fleißigen Helfern des Vereins die Strecke hergerichtet und mit Naturhindernissen ausgestattet. Vorstand Franz Mayer suchte dieses Jahr eine ganz besondere Strecke aus: Die Fuchsjagd startete und endete bei der Burg in Tittmoning. Auch in der Küche wurde einiges vorgekocht und gebacken, so dass der traditionellen Jagd nichts mehr im Wege stand.
Überpünktlich erschienen die Teilnehmer der Fuchsjagd auf der Wiese oberhalb der Tittmoninger Burg zum Stelldichein. Vor Beginn der Jagd erklärte „Master“ Melanie Quaiser wichtige Jagdregeln und wünschte einen erfolgreichen Ritt. Nachdem die Jagdhornbläser vom Verein, Claudia Schillmeier und Raphael Stettmeier, zum Aufbruch der Jagd gespielt hatten, ging es los und „Fuchs“ Natascha Hawelka führte die Reiterschar in Richtung Kirchheim. Natascha Hawelka hatte im vergangenen Jahr den Fuchsschwanz gefunden und durfte deshalb dieses Jahr voran reiten. Eine Autokolonne mit Zuschauern, die von Rosi Wimmer angeführt wurde, folgte den Reitern. Die Jagd ging über Wiesen und Felder, wo immer wieder Naturhindernisse aufgebaut waren, die es für die Springgruppe zu überwinden galt. Nicht selten kam es vor, dass auch Reiter aus der „Nichtspringer-Gruppe“ die Hindernisse testeten. Die Spioniere des Vereins notierten fleißig Fehler, die den Reitern unterliefen, um diese beim Jagdgericht nach der Jagd vortragen zu können. Dabei wurde auf die richtige Ausrüstung, ordnungsgemäße Kleidung und auf die Einhaltung der Jagdregeln geachtet. Über Kirchheim ging es unter der B20 hindurch und die Reiterschar ritt in die Salzachau. Das nächste Ziel war Seebach, wo Gerlinde Berger alle bestens mit einer Gulaschsuppe, Getränken, Kaffee und Kuchen versorgte. Gut gestärkt brachen die Reiter nach der Pause zum Endspurt der Jagd auf. Die Strecke führte wieder zurück in Richtung Kirchheim. Gleich im Anschluss an die Reitergruppe bauten einige Helfer des Vereins sofort die Hindernisse ab - eine Arbeit, die kaum einer sieht, aber auch zur Jagd gehört.
Gegen Ende der Jagdstrecke entfernte sich der „Fuchs“ von der Gruppe, um genügend Vorsprung aufzubauen, damit der Fuchsschwanz ordnungsgemäß im Gebüsch versteckt werden konnte. Ziel war die Wiese vor der Tittmoninger Burg, von wo aus man eine wunderbare Aussicht genießen konnte. Vor der Burgkulisse suchten die Reiter schließlich den versteckten Fuchsschwan. Raphael Stettmeier aus Fridolfing fand ihn und präsentierte ihn strahlend den Zuschauern. Ihm gilt nun die Ehre, im kommenden Jahr als „Fuchs“ reiten zu dürfen.
Zum Schluss bedankte sich „Master“ Melanie Quaiser bei allen Reitern für die Teilnahme und das gesittete Reiten.
Als alle Pferde versorgt waren, trafen sich die Reiter im Carabinierisaal auf der Burg. Nach dem Essen mussten die Reiter vor das Jagdgericht treten. Dabei wurden Verstöße und Fehler geahndet, die die Spioniere während der Jagd notiert hatten. Dadurch konnten alle auf den Jagdtag zurückblicken und über einige Ereignisse lachen. Bei gemütlichem Beisammensein ließen die Rosserer einen rundum gelungenen Tag ausklingen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Helfern!
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Elisabeth Leitner