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Goldener Herbsttag bei Fuchsjagd in Fridolfing
Traditionelle Herbstjagd der Fridolfinger Pferdefreunde war ein voller Erfolg
Die Pferdefreunde im Rupertiwinkel e.V. veranstalteten am Kirchweihsamstag, den 14. Oktober ihre traditionelle Herbstjagd in die Umgebung von Fridolfing. 20 Reiter von den umliegenden Vereinen, aber auch aus Österreich oder vom Königssee folgten der Einladung nach Fridolfing. Sonnenschein, bunte Wälder, gute Laune, schöne Reitstrecken, viele Zuschauer und zahlreiche Helfer machten die Jagd zu einem schönen Erlebnis.
Einen Tag vor der Jagd wurde von den fleißigen Helfern des Vereins die Strecke hergerichtet und mit Naturhindernissen ausgestattet. Auch in der Küche wurde einiges vorgekocht und gebacken, so dass der traditionellen Jagd nichts mehr im Wege stand.
Nachdem sich die letzten Nebelschwaden verzogen hatten, stellte sich schönstes Herbstwetter in Fridolfing ein. Überpünktlich erschienen die Teilnehmer der Fuchsjagd am Reitplatz in Fridolfing zum Stelldichein. Vor Beginn der Jagd erklärte „Master“ Melanie Quaiser wichtige Jagdregeln und wünschte einen erfolgreichen Ritt. Nachdem die Jagdhornbläser vom Verein Stefanie Heiß und Raphael Stettmeier zum Aufbruch der Jagd gespielt hatten, ging es los und „Fuchs“ Christine Baumann vom Königssee führte die Reiterschar in Richtung St. Johann. Eine Autokolonne mit Zuschauern, die von Christa Wolferstetter angeführt wurde, folgte den Reitern. Die Jagd ging über Wiesen und Felder, wo immer wieder Naturhindernisse aufgebaut waren, die es für die Springgruppe zu überwinden galt. Nicht selten kam es vor, dass auch Reiter aus der „Nichtspringer-Gruppe“ die Hindernisse testeten. Die Spioniere des Vereins notierten fleißig Fehler, die den Reitern unterliefen, um diese beim Jagdgericht nach der Jagd vortragen zu können. Dabei wurde auf die richtige Ausrüstung, ordnungsgemäße Kleidung und auf die Einhaltung der Jagdregeln geachtet. Über Felln, Glatzenberg und Wiesmann ritt die Reiterschar zurück zum Reitplatz, wo die Vereinsmädls alle bestens mit einer Gulaschsuppe, Getränken, Kaffee und Kuchen versorgten. Gut gestärkt brachen die Reiter nach der Pause zum Endspurt der Jagd auf. Die Strecke führte nun über die Niederau in die Salzachau über den alten Damm durch Wälder, über Felder und am Baggersee vorbei. Gleich im Anschluss an die Reitergruppe bauten einige Helfer des Vereins sofort die Hindernisse ab - eine Arbeit, die kaum einer sieht, aber auch zur Jagd gehört.
Gegen Ende der Jagdstrecke entfernte sich der „Fuchs“ von der Gruppe, um genügend Vorsprung aufzubauen, damit der Fuchsschwanz ordnungsgemäß im Gebüsch versteckt werden konnte. Ziel war wieder der Reitplatz in Fridolfing, wo die Reiter schließlich den Fuchsschwanz suchen durften. Natascha Hawelka aus Surheim fand ihn schließlich und präsentierte ihn strahlend den Zuschauern. Ihr gilt nun die Ehre, im kommenden Jahr als „Fuchs“ reiten zu dürfen.
Zum Schluss bedankte sich „Master“ Melanie Quaiser bei allen Reitern für die Teilnahme und das gesittete Reiten.
Nach dem Essen mussten die Reiter vor das Jagdgericht treten. Dabei wurden Verstöße und Fehler geahndet, die die Spioniere während der Jagd notiert hatten. Dadurch konnten alle auf den Jagdtag zurückblicken und über einige Ereignisse lachen. Bei gemütlichem Beisammensein ließen die Rosserer einen rundum gelungenen Tag ausklingen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt allen Helfern!

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