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Fridolfinger Ponyexpress bei perfektem Sommerwetter
Der 25. Ponyexpress der Pferdefreunde Fridolfing lockte wieder viele Kinder mit ihren Ponys auf den Reitplatz nach Fridolfing.

Traditionell luden die Fridolfinger Pferdefreunde auch dieses Jahr in den Sommerferien zum Ponyexpress ein. So folgten 26 Kinder der Einladung und kamen mit ihren Ponys nach Fridolfing, um an den lustigen Spielen teilzunehmen. Die Kleinsten unter ihnen konnten sich in der geführten Gruppe noch etwas unterstützen lassen.
Die fleißigen Helfer der Pferdefreunde kamen gut zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung zum Reitplatz in Fridolfing, um die Ponyspiele vorzubereiten.
Pünktlich trafen auch die teilnehmenden Kinder am Reitplatz ein und sattelten ihre sauber geputzten Ponys. Nach der Begrüßung führte Klementine Stettmeier wie immer gekonnt durch das Programm, erklärte die Spielregeln und kommentierte die jeweiligen Ritte.
Zu Beginn wurden die Kinder in zwei Abteilungen eingeteilt: in die Gruppe der selbstständigen Reiter und in die der geführten Kinder. Beide Abteilungen wurden getrennt voneinander bewertet und am Ende wurde jeweils ein Sieger ermittelt. Ziel des Ponyexpress war es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.
Dieses Jahr standen wieder fünf verschiedene Spiele auf dem Programm. Begonnen wurde mit der Jagd um Punkte, bei der ein kleiner Sprung, ein Flatterbogen, ein Kreisel, eine Ballwurfstation und ein Fähnchenturm aufgebaut waren. Ziel war es, die verschiedenen Hindernisse in vorgegebener Zeit so oft zu bewältigen, wie es möglich war. Hierbei zeigten die Kinder vor allem beim Kreisel viel Geschick, da sie die Zügel nur mit einer Hand halten konnten und im Kreis reiten mussten.
Beim anschließenden Sackhüpfen mussten die Reiter vom Start bis zu den Säcken reiten und danach so schnell wie möglich mit dem Sack um eine Tonne hüpfen. Beim Pony wieder angekommen, ging es im Slalom wieder zurück ins Ziel.
Nun stand das Stiefelrennen an, das bereits fester Bestandteil des Ponyexpress ist. In einem Heuhaufen wurden die Reitstiefel der Kinder versteckt, die sie zuerst suchen mussten, ehe sie ins Ziel reiten konnten. Zusätzlich wurden noch andere Schuhe unter das Heu gemischt, was die Suche etwas erschwerte. Geschickt sprangen die Kinder vom Pferd, liefen zum Heu und hüpften in großem Bogen hinein. Das Heu flog in die Luft, während die Kinder nach ihren Schuhen suchten.
Nach einer kurzen Umbauphase stand ein Staffelrennen auf dem Programm. Hierbei mussten die Teilnehmer zu ihrem Läufer reiten und eine Staffel übergeben. Der Läufer musste anschließend über ein Hindernis springen und unter einem anderen hindurch schlüpfen, ohne die Stange herunter zu werfen. Nach Übergabe der Staffel durften die Reiter schnurstracks ins Ziel reiten.
Das letzte Spiel des Ponyexpress war wie immer die traditionelle „Reise nach Jerusalem“. Heuballen wurden dazu in einem Kreis aufgestellt, die von den Reitern zu fetziger Musik umritten wurden. Sobald die Musik stoppte, hieß es schnell zu sein und sich einen freien Ballen zu suchen. Wer keinen Platz auf einem Ballen fand, musste ausscheiden. Die Reiter mit den kleineren Ponys waren hier klar im Vorteil, da das Abspringen schneller ging als bei den größeren Ponys. Einige ritten dabei sogar ohne Sattel.
Nachdem auch das letzte Spiel beendet war, wurden die Punkte zusammengerechnet und ausgewertet. Währenddessen versammelten sich die Kinder auf dem Reitplatz, um auf die Siegerehrung zu warten.
Schon bald ertönte Siegermusik wie auf einem richtigen Turnier und die Sieger wurden bekannt gegeben. Bei den geführten Kindern konnte Johanna Wolfgruber vor Luisa Schnurpfeil und Seppi Wolfgruber gewinnen. Siegerin bei den selbstständigen Reitern wurde Viktoria Obermeier vor Raphael Stettmeier und Anna Stadler.
Die Sieger erhielten eine gelbe Schleife sowie einen Pokal und durften sich, wie auch alle anderen, tolle Sachpreise rund ums Pferd aussuchen.
Bei einer Ehrenrunde wurden die Reiter von den Zuschauern mit kräftigem Applaus gefeiert.
Dank der guten Bewirtung wurden die Teilnehmer, wie auch Zuschauer bestens versorgt.
Nach einem rundum gelungenen Tag machten sich alle auf den Heimweg und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Ponyexpress.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an die zahlreichen fleißigen Helfer!


Es kam zu folgenden Ergebnissen:
Gruppe Führer
1. Johanna Wolfgruber mit Merle
2. Luisa Schnurpfeil mit Frekia
3. Seppi Wolfgruber mit Merle
4. Lauris Fellner mit Sammy
5. Jasmin Kraller mit Serengeti
6. Maria Feldmeier mit Angelina
7. Sophie Feldmeier mit Atlantis
8. Sophia Otter-Huber mit Sammy
9. Amelie Kraller mit Serengeti
10. Klara Otter-Huber mit Ricky
11. Irina Hogger mit Maxl
12. Paulina Schörgnhofer mit Dixie
13. Paula Horak mit Serengeti
14. Peter Schörgnhofer mit Dixie

Gruppe Reiter
1. Viktoria Obermeier mit Nico
2. Raphael Stettmeier mit Nico
3. Anna Stadler mit Gufa
4. Steffi Heiß mit Angelina
5. Magdalena Rackl mit Illi
6. Claudia Schillmeier mit Golden Wild Fire
7. Maria Wolfgruber mit Merle
8. Nina Koslik mit Gufa
9. Julia Schilcher mit Schimschek
10. Theresa Wolfgruber mit Atlantis
11. Jasmin Marx mit Rain