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Traditionelle Herbstjagd der Fridolfinger Pferdefreunde
Bestes Herbstwetter bei der Fuchsjagd durch die herbstliche Umgebung von Fridolfing
Die Pferdefreunde im Rupertiwinkel e.V. veranstalteten am Kirchweihsamstag, den 15. Oktober ihre traditionelle Herbstjagd in die Umgebung von Fridolfing. 29 Reiter von den umliegenden Vereinen, aber auch aus Österreich, vom Chiemsee sowie vom Königssee folgten der Einladung nach Fridolfing. Sonnenschein, gute Laune, schöne Strecken, viele Zuschauer und zahlreiche Helfer machten die Jagd zu einem schönen Erlebnis.
Stelldichein war dieses Jahr am Reitplatz in Fridolfing, wo sich am Vormittag alle Reiter mit ihren Pferden zur Jagd bereit machten. Zuerst erklärte „Master“ Melanie Quaiser wichtige Jagdregeln und wünschte einen erfolgreichen Ritt. Nachdem die Jagdhornbläser vom Verein Stefanie Heiß und Raphael Stettmeier zum Aufbruch der Jagd gespielt hatten, ging es los und „Fuchs“ Sarah Walcher führte die Reiterschar in Richtung Niederau. Eine Autokolonne mit Zuschauern folgte den Reitern. Die Jagd ging über Wiesen und Felder, wo immer wieder Naturhindernisse aufgebaut waren, die es für die Springgruppe zu überwinden galt. Nicht selten kam es vor, dass auch Reiter aus der „Nichtspringer-Gruppe“ die Hindernisse testeten. Die Spioniere des Vereins notierten fleißig Fehler, die den Reitern unterliefen, um diese beim Jagdgericht am Abend vortragen zu können. Dabei wurde auf die richtige Ausrüstung, ordnungsgemäße Kleidung und auf die Einhaltung der Jagdregeln geachtet. Über Kelchham, Allerfing und Pirach ritt die Reiterschar nach Enhub zu Familie Stettmeier, wo die Vereinsmädls alle bestens mit einer Gulaschsuppe, Getränken, Kaffee und Kuchen versorgten. Gut gestärkt brachen die Reiter nach der Pause zum Endspurt der Jagd auf. Die Strecke führte über Wiesen und Felder zurück nach Fridolfing. Gleich im Anschluss an die Reitergruppe bauten die fleißigen Helfer des Vereins sofort die Hindernisse ab- eine Arbeit, die kaum einer sieht, aber auch zur Jagd gehört. Bereits am Tag zuvor wurden diese auf der sorgfältig ausgewählten Strecke aufgestellt.
Gegen Ende der Jagdstrecke entfernte sich der „Fuchs“ von der Gruppe, um genügend Vorsprung aufzubauen, damit der Fuchsschwanz ordnungsgemäß im Gebüsch versteckt werden konnte. Ziel war wieder der Reitplatz in Fridolfing, wo die Reiter schließlich den Fuchsschwanz suchen durften. Christine Baumann vom Königssee fand ihn schließlich und präsentierte ihn strahlend den Zuschauern. Ihr gilt nun die Ehre, im kommenden Jahr als „Fuchs“ reiten zu dürfen.
Zum Schluss bedankte sich „Master“ Melanie Quaiser bei allen Reitern für die Teilnahme und das gesittete Reiten und lud zum Jagdgericht am Abend ein. Beim Gasthof Gruber in Pietling mussten die Reiter vor das Jagdgericht treten. Dabei wurden Verstöße und Fehler geahndet, die die Spioniere während der Jagd notiert hatten. Dadurch konnten alle auf den Jagdtag zurückblicken. Bei gemütlichem Beisammensein und einer Fotoshow von der Herbstjagd ließen die Rosserer einen rundum gelungenen Tag ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helfern!

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