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Sommerliche Temperaturen beim Fridolfinger Ponyexpress
Der 24. Ponyexpress der Pferdefreunde Fridolfing lockte wieder viele Kinder mit ihren Ponys auf den Reitplatz nach Fridolfing.
Traditionell luden die Fridolfinger Pferdefreunde auch dieses Jahr in den Sommerferien zum Ponyexpress ein. So folgten 24 Kinder der Einladung und kamen mit ihren Ponys nach Fridolfing, um an den lustigen Spielen teilzunehmen. Dieses Jahr waren sehr viele Kinder, die noch geführt werden, gekommen. Clara Otter-Huber und Lauris Fellner waren mit ihren zwei Jahren die jüngsten Teilnehmer.
Die fleißigen Helfer der Pferdefreunde kamen gut zwei Stunden vor Beginn der Veranstaltung zum Reitplatz in Fridolfing, um die Ponyspiele vorzubereiten.
Pünktlich trafen auch die teilnehmenden Kinder am Reitplatz ein und sattelten ihre sauber geputzten Ponys. Nach der Begrüßung durch Vorstand Franz Mayer führte Klementine Stettmeier wie immer gekonnt durch das Programm, erklärte die Spielregeln und kommentierte die jeweiligen Ritte.
Zu Beginn wurden die Kinder in zwei Abteilungen eingeteilt: in die Gruppe der selbstständigen Reiter und in die der geführten Kinder. Beide Abteilungen wurden getrennt voneinander bewertet und am Ende wurde jeweils ein Sieger ermittelt. Ziel des Ponyexpress war es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.
Dieses Jahr standen wieder fünf verschiedene Spiele auf dem Programm. Begonnen wurde mit der Jagd um Punkte, bei der ein kleiner Sprung, ein Flatterbogen, ein Kreisel, eine Ballwurfstation und ein Fähnchenturm aufgebaut waren. Ziel war es, die verschiedenen Hindernisse in vorgegebener Zeit so oft zu bewältigen, wie es möglich war. Hierbei zeigten die Kinder vor allem beim Kreisel viel Geschick, da sie die Zügel nur mit einer Hand halten konnten und im Kreis reiten mussten.
Beim anschließenden Tonnenrennen mussten die Reiter im Slalom um Tonnen reiten und sich anschließend mit zwei Kleidungsstücken oder Accessoires ausstatten. Viele griffen zu den lustigen Brillen oder Schwimmflügeln, mit denen sie so schnell wie möglich ins Ziel ritten.
Nach einer kurzen Umbauphase stand ein Staffelrennen auf dem Programm. Hierbei mussten die Teilnehmer zu ihrem Läufer reiten und eine Staffel übergeben. Der Läufer musste anschließend über Heuballen springen und unter einem Hindernis hindurch schlüpfen, ohne die Stange herunter zu werfen. Nach Übergabe der Staffel durften die Reiter schnurstracks ins Ziel reiten.
Nun stand das Stiefelrennen an, das bereits fester Bestandteil des Ponyexpress ist. In einem Heuhaufen wurden die Reitstiefel der Kinder versteckt, die sie zuerst suchen mussten, ehe sie ins Ziel reiten konnten. Zusätzlich wurden noch andere Schuhe unter das Heu gemischt, was die Suche etwas erschwerte. Geschickt sprangen die Kinder vom Pferd, liefen zum Heu und hüpften in großem Bogen hinein. Das Heu flog in die Luft, während die Kinder nach ihren Schuhen suchten.
Das letzte Spiel des Ponyexpress war wie immer die traditionelle „Reise nach Jerusalem“. Heuballen wurden dazu in einem Kreis aufgestellt, die von den Reitern zu fetziger Musik umritten wurden. Sobald die Musik stoppte, hieß es schnell zu sein und sich einen freien Ballen zu suchen. Wer keinen Platz auf einem Ballen fand, musste ausscheiden. Die Reiter mit den kleineren Ponys waren hier klar im Vorteil, da das Abspringen schneller ging als bei den größeren Ponys. Einige ritten dabei sogar ohne Sattel.
Nachdem auch das letzte Spiel beendet war, wurden die Punkte zusammengerechnet und ausgewertet. Währenddessen versammelten sich die Kinder auf dem Reitplatz, um auf die Siegerehrung zu warten.
Schon bald ertönte Siegermusik wie auf einem richtigen Turnier und die Sieger wurden bekannt gegeben. Bei den geführten Kindern konnte Emily Waldherr vor Sarah und Isabell Streitwieser gewinnen. Siegerin bei den selbstständigen Reitern wurde Stefanie Heiß vor Raphael Stettmeier und Anna Stadler.
Die Sieger erhielten eine gelbe Schleife sowie einen Pokal und durften sich, wie auch alle anderen, tolle Sachpreise rund ums Pferd aussuchen.
Bei einer Ehrenrunde wurden die Reiter von den Zuschauern mit kräftigem Applaus gefeiert.
Dank der guten Bewirtung wurden die Teilnehmer, wie auch Zuschauer bestens versorgt.
Nach einem rundum gelungenen Tag machten sich alle auf den Heimweg und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Ponyexpress.
Ein herzliches Vergelt’s Gott an die zahlreichen fleißigen Helfer!



Es kam zu folgenden Ergebnissen:

Gruppe Führer

1. Emily Waldherr
2. Sarah Streitwieser
3. Isabell Streitwieser
4. Luisa Schnurpfeil
5. Mia Angerer
6. Johanna Wolfgruber
6. Christian Stelzle
8. Ronja Stelzle
9. Laura Horak
9. Lauris Fellner
11. Celina Araj
12. Sophia Otter-Huber
13. Emma Horak
13. Anna Krois
15. Theresa Fellner
16. Clara Otter-Huber

Gruppe Reiter
1. Stefanie Heiß
2. Raphael Stettmeier
3. Anna Stadler
4. Victoria Obermeier
5. Nina Maier
6. Maria Wolfgruber
6. Jasmin Marx
8. Teresa Wolfgruber

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