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Sommerhitze beim Fridolfinger Ponyexpress
Der 22. Ponyexpress der Pferdefreunde Fridolfing lockte wieder viele Kinder mit ihren Ponys auf den Reitplatz nach Fridolfing.
Nach zwei Jahren Pause machte dieses Jahr das Wetter endlich wieder mit. So folgten 23 Kinder der Einladung zum Ponyexpress und kamen mit ihren Ponys nach Fridolfing, um an den lustigen Spielen teilzunehmen.
Die fleißigen Helfer der Pferdefreunde trafen sich gut zwei Stunden vor Beginn am Reitplatz in Fridolfing, um den Reitplatz für die Ponyspiele herzurichten.
Pünktlich trafen auch die teilnehmenden Kinder am Reitplatz ein und sattelten ihre sauber geputzten Ponys. Klementine Stettmeier führte wie immer gekonnt durch den Ponyexpress, erklärte die Spielregeln und kommentierte die jeweiligen Ritte.
Zu Beginn wurden die Kinder in zwei Abteilungen eingeteilt: in die Gruppe der selbstständigen Reiter und in die der geführten Kinder. Beide Abteilungen wurden getrennt voneinander bewertet und am Ende jeweils ein Sieger ermittelt. Ziel des Ponyexpress war es, so viele Punkte wie möglich zu sammeln.
Dieses Jahr standen wieder fünf verschiedene Spiele auf dem Programm. Begonnen wurde mit der Jagd um Punkte, bei der ein kleiner Sprung, ein Flatterbogen, ein Kreisel, eine Ballwurfstation und ein Fähnchenturm aufgebaut waren. Ziel war es, die verschiedenen Hindernisse in vorgegebener Zeit so oft zu bewältigen, wie es möglich war. Hierbei zeigten die Kinder vor allem beim Kreisel viel Geschick, da sie die Zügel nur mit einer Hand halten konnten und im Kreis reiten mussten.
Beim anschließenden Sackhüpfen mussten die Reiter zu einem vorgegebenen Punkt reiten, abspringen und mit einem Sack um eine Tonne hüpfen. Die Ponys wurden währenddessen von den fleißigen Helfern des Vereins gehalten. Bei den geführten Kindern mussten ihre Führer mit dem Sack hüpfen. Sobald das Sackhüpfen beendet war, ging es im Slalom ins Ziel.
Nach einer kurzen Umbauphase stand das Kartoffelrennen auf dem Programm. Hierbei mussten die Teilnehmer eine Kartoffel durch einen Slalom balancieren und diese am Ende in einen Eimer werfen. Wer bis zum Glockenläuten am meisten Kartoffeln transportieren konnte, bekam die höchste Punktzahl.
Nun stand das Stiefelrennen an, das bereits fester Bestandteil des Ponyexpress ist. In einem Heuhaufen wurden die Reitstiefel der Kinder versteckt, die sie zuerst suchen mussten, ehe sie ins Ziel reiten konnten. Zusätzlich wurden noch andere Schuhe unter das Heu gemischt, was die Suche etwas erschwerte. Geschickt sprangen die Kinder vom Pferd, liefen zum Heu und hüpften in großem Bogen hinein. Das Heu flog in die Luft, während die Kinder nach ihren Schuhen suchten.
Das letzte Spiel des 22. Ponyexpress war wie immer die traditionelle „Reise nach Jerusalem“. Heuballen wurden dazu in einem Kreis aufgestellt, die von den Reitern zu fetziger Musik umritten wurden. Sobald die Musik stoppte, hieß es schnell zu sein und sich einen freien Ballen zu suchen. Wer keinen Platz auf einem Ballen fand, musste ausscheiden. Die Reiter mit den kleineren Ponys waren hier klar im Vorteil, da das Abspringen schneller ging als bei den größeren Ponys. Einige ritten dabei sogar ohne Sattel.

Nachdem auch das letzte Spiel beendet war, wurden die Punkte zusammengerechnet und ausgewertet. Währenddessen versammelten sich die Kinder auf dem Reitplatz, um auf die Siegerehrung zu warten.
Schon bald ertönte Siegermusik wie auf einem richtigen Turnier und die Sieger wurden bekannt gegeben. Siegerin bei den selbstständigen Reitern wurde Raphael Stettmeier auf seinem Haflinger Schimschek. Bei den geführten Kindern konnte Sarah Streitwieser auf Pipi gewinnen.
Die Sieger erhielten eine gelbe Schleife sowie einen Pokal und durften sich, wie auch alle anderen, tolle Preise aussuchen.
Bei einer Ehrenrunde wurden die Reiter von den Zuschauern mit kräftigem Applaus gefeiert.
Dank der guten Bewirtung wurden die Teilnehmer, wie auch Zuschauer bestens versorgt.
Nach einem rundum gelungenen Tag machten sich alle auf den Heimweg und freuen sich schon jetzt auf den nächsten Ponyexpress.

Es kam zu folgenden Ergebnissen:
Gruppe Führer
1. Sarah Streitwieser
2. Luisa Schnurpfeil
2. Emily Waldherr
3. Christian Stelzle
4. Ronja Stelzle
4. Lena Heindl
5. Marie Heindl
5. Isabell Streitwieser
6. Johanna Wolferstetter
6. Johanna Wolfgruber

Gruppe Reiter
1. Raphael Stettmeier
2. Steffi Heiss
3. Victoria Obermeier
4. Claudia Schillmeier
4. Katharina Seehuber
5. Anna Stadler
6. Lisa Walcher
7. Julia Schilcher
8. Simone Seehuber
9. Eileen Ajaseara
10. Carolin Otter
10. Maria Wolfgruber
11. Theresa Wolfgruber

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