Sie sind hier: Presse Berichte 2015

Zweite Auflage der Fridolfinger Kutschenausfahrt bei hitzigen Temperaturen

25 Fahrer und Fahrerinnen kamen aus nah und fern nach Fridolfing zur Kutschenausfahrt. Auf die Ausfahrt in die Salzachau folgte ein Geschicklichkeitsparcours auf dem Reitplatz. Zahlreiche Zuschauer feuerten die Kutschenfahrer und – fahrerinnen an.

Fridolfing. Am Sonntag, den 07. Juni wurde von den Pferdefreunden im Rupertiwinkel Fridolfing e.V. zum zweiten Mal eine Kutschenausfahrt veranstaltet. Dank des großen Engagements der Organisatoren und bestem Sommerwetter konnte ein reibungsloser Ablauf mit sehr zufriedenen Teilnehmern gewährleistet werden. Ob Einspänner, Zweispänner oder sogar Vierspänner, jeder war zur Mitfahrt eingeladen. Die Kutscher reisten nicht nur aus der näheren Umgebung an, sondern kamen auch aus dem Salzburger Land, dem Münchner Raum und sogar aus Tirol.
Bei blauem Himmel und Sonnenschein fiel um Punkt 09.00 Uhr der Startschuss für das erste Gespann, seine Runde durch die schöne Salzachau von Fridolfing zu drehen. Hans Schifflechner begrüßte die Teilnehmer und kündigte mit seiner humorvollen Art die einzelnen Fahrer und Fahrerinnen an. Die Teilnehmer konnten sich zwischen einer Strecke von 14 Kilometern oder einer verkürzten von 10 Kilometern entscheiden. Die Fahrt führte vom Reitplatz aus in die Oberau und an der Salzach entlang in Richtung Tittmoning. Auf Höhe Riedersbach ging es für die kleine Route über den Damm in die Niederau und zurück nach Fridolfing. Die Teilnehmer der großen Strecke fuhren noch einige Kilometer weiter in Richtung Tittmoning, ehe sie ebenfalls über den Damm und zurück zum Reitplatz fuhren. So manche Kutscher ließen es langsam angehen und genossen die schöne Umgebung, andere ließen sich doch ab und an zu einem rasanten Galopp hinreißen. Auf der Fahrt durch die Au wurde geratscht, gelacht und sogar gejauchzt; entgegenkommende Radfahrer winkten den Gespannen freudig zu.
Hatten die einzelnen Gespanne den Fridolfinger Reitplatz wieder erreicht, war ein Geschicklichkeitsparcours zu bewältigen. Hier wurde nicht nur das Können von Ross und Kutscher, sondern auch von den jeweiligen Beifahrern gefordert. So mussten die Beifahrer zum Beispiel während der Fahrt einen Ring mit einem Stecken aufnehmen. Weiters bestand der Parcours aus einem Slalom sowie aus Kegeln mit Bällen, die durchfahren werden musste, ohne dass die darauf liegenden Bälle hinunterfielen. Bei einer weiteren Station musste vom Kutscher im Vorbeifahren ein Glas mit Wasser genommen, getrunken und anschließend wieder abgestellt werden, was den Fahrern gar nicht so leicht fiel.
Hubert Kirchmair aus Schwaz in Tirol zeigte besonderes Können: er hatte die größte Kutsche und musste somit mit viel Geschick durch den Parcours fahren. Bravourös meisterte er die eng gestellten Kegel und erreichte somit den ersten Platz. Da hatte sich die weite Anreise von gut 150 Kilometern gelohnt! Den zweiten Platz sicherte sich Martin Grundtner vor Rene Schwarz. Die Siegerehrung nahm Vorstand Franz Mayer vor, er gratulierte den Erstplatzierten sowie allen Teilnehmern und überreichte jedem ein kleines Präsent.
Nach der Siegerehrung ließen alle Beteiligten den Tag bei einer gemütlichen Brotzeit sowie Kaffee und Kuchen ausklingen. Das eifrige Küchenteam der Pferdefreunde kümmerte sich tatkräftig um das leibliche Wohl und sorgte dafür, dass keine Wünsche offen blieben.
(Elisabeth Leitner)

<<zu den Fotos>>

Die Ergebnisse

1. Hubert Kirchmair
2. Martin Grundtner
3. Rene Schwarz
4. Anja Fagerer
5. Julia Schörgnhofer
6. Martin Rey
7. Josef Holzleitner
8. Erika Troßmann
9. Franziska Zeidler
10. Thomas Sieglbauer
11. Michi Waldmann
12. Edith Seubert
13. Helga Oberleitner
14. Josef Berger
15. Tom Schuster
16. Ingrid Rey
17. Wilhelm Ritter
18. Ludwig Reitsberger
19. Stefan Westenburger
20. Melanie Quaiser
21. Robert Obermeier
22. Helmut Döpl (unser jünster Teilnehmer mit 13 Jahren!)
23. Herbert Schuster
24. Franz Kräbl
25. Bernad Rosenegger