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Traditionelle Herbstjagd der Fridolfinger Pferdefreunde
Bestes Wetter bei der Fuchsjagd durch die herbstliche Umgebung von Fridolfing
Die Pferdefreunde im Rupertiwinkel e.V. veranstalteten am Samstag, 19. Oktober ihre traditionelle Herbstjagd in die Umgebung von Fridolfing. Gut 40 Reiter von den umliegenden Vereinen folgten der Einladung. Sonnenschein, gute Laune, schöne Strecken mit Bergpanorama, viele Zuschauer und zahlreiche Helfer machten die Jagd zu einem gelungenen Tag.
Stelldichein war dieses Jahr am Reitplatz in Fridolfing, wo sich am Vormittag alle Reiter mit ihren Pferden zur Jagd bereit machten. Nachdem Vorstand Franz Mayer alle begrüßt hatte, erklärte „Master“ Christoph Brüderl ein paar wichtige Jagdregeln und wünschte einen erfolgreichen Ritt. Nachdem die Jagdhornbläser zum Aufbruch der Jagd gespielt hatten, führte „Fuchs“ Julia Schörgnhofer die Reiterschar in Richtung Salzachau. Eine lange Autokolonne mit Zuschauern folgte den Reitern. Die Jagd ging über Wiesen und Felder, wo immer wieder Naturhindernisse aufgebaut waren, die es für die Springgruppe zu überwinden galt. Die Spioniere des Vereins notierten fleißig Fehler, die den Reitern unterliefen, um diese beim Jagdgericht am Abend vortragen zu können. So wurde dabei auf die richtige Ausrüstung, die Kleidung und auf die Einhaltung der Jagdregeln geachtet. Über die Niederau und Nilling ritt die Reiterschar nach Seebach zu Familie Berger, wo Reiterheimwirtin Gerlinde Berger alle bestens mit einer Gulaschsuppe, Getränken, Kaffee und Kuchen versorgte. Gut gestärkt brachen die Reiter nach der Pause zum Endspurt der Jagd auf. Die Strecke führte nach Pietling, Pirach und Allerfing zurück nach Fridolfing. Gleich im Anschluss an die Reitergruppe bauten die fleißigen Helfer des Vereins sofort die Hindernisse ab- eine Arbeit, die kaum einer sieht, aber auch zur Jagd gehört. Bereits am Tag zuvor wurden diese auf der sorgfältig ausgewählten Strecke aufgestellt.
Gegen Ende der Jagdstrecke entfernte sich der „Fuchs“ von der Gruppe, um genügend Vorsprung aufzubauen, damit der Fuchsschwanz ordnungsgemäß versteckt werden konnte. Ziel war wieder der Reitplatz in Fridolfing, wo die Reiter schließlich den Fuchsschwanz suchen durften. Antje Stettinius aus Salzburg fand ihn und präsentierte ihn strahlend den Zuschauern. Ihr gilt nun die Ehre, im kommenden Jahr als „Fuchs“ reiten zu dürfen.
Zum Schluss bedankte sich „Master“ Christoph Brüderl bei allen Reitern für die Teilnahme und das gesittete Reiten und lud zum Jagdgericht am Abend ein. Beim Gasthof Gruber in Pietling mussten die Reiter vor das Jagdgericht treten. Dabei wurden Verstöße und Fehler geahndet, die die Spioniere während der Jagd notiert hatten. Dadurch konnten alle auf den Jagdtag zurückblicken und ihn auf unterhaltsame Art ausklingen lassen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer!